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Jeder von uns hat schon mal den Satz “Kleider machen Leute” gehört. Den Ursprung hat dieser Satz in der Novelle von Gottfried Keller, die zu den bekanntesten Erzählungen der deutschsprachigen Literatur gehört.

Die Geschichte handelt von einem Schneidergesellen namens Wenzel Strapinski, der sich trotz Armut gut kleidet. Als er eines Tages in eine fremde Stadt kommt, wird er fälschlicherweise für einen polnischen Grafen gehalten. Die Tochter des Amtsrates und Strapinski verlieben sich ineinander. Ausgerechnet bei der Verlobung fliegt das Geheimnis des Schneidergesellen auf.
Allerdings kann Strapinski seine Braut davon überzeugen, dass seine Liebe echt ist, woraufhin sie sich zu ihm bekennt und die Heirat durchsetzt. Der Schneider gründet mit ihrem Vermögen ein Atelier und bringt es zu Wohlstand und Ansehen, womit das Sprichwort „Kleider machen Leute“ sich bewährt.

Auch heutzutage ist die Art und Weise, wie sich eine Person kleidet, oft das Erste, was wahrgenommen und unterbewusst beurteilt wird. Ob das fair ist, darüber lässt sich streiten aber dass die menschliche DNA so arbeitet, ist unbestreitbar. Daher scheint es sinnvoller, bestehende Kleiderordnungen zu verstehen und zum eigenen Vorteil zu nutzen.

Indizien dafür, welches Outfit zu wählen ist, lassen sich bereits aus der Einladung ableiten: In welcher Location findet die Veranstaltung statt? Wie sieht die Karte aus? Was ist der Anlass? Und zu welcher Uhrzeit findet die Veranstaltung statt? Generell gilt: Nach 17 Uhr wird ein eleganteres Outfit erwartet.
Falls du immer noch nicht genau weißt, was du anziehen sollst, haben wir hier eine Liste mit verschiedenen Event Dresscodes zusammengestellt, an der du dich orientieren kannst.

Casual:

“Come as You Are” – Toll, dann kann ich die Jogginghose ja gleich anlassen! Nein, leider nicht ganz. Denn hier wird erwartet, dass du gepflegt zum Event erscheinst. Trotzdem liegt der Fokus darauf, dass du dich mit deiner Outfit-Auswahl identifizieren kannst und dass du dich darin wohlfühlst.

Männer und Frauen tragen gebügelte Alltagskleidung in gutem Zustand. Mit Jeans und T-Shirt bist du hier auf der richtigen Seite. Generell kannst du dich immer am Stil des Gastgebers orientieren.

  • Anlass: private Feier, Grillfeier, Geburtstag
  • Accessoires: bleibt dir selbst überlassen
  • No-Go: Sportswear, ungepflegt
  • Synonym: “Come as You Are”

Casual Chic:

Casual und Chic? Was denn jetzt?! Am besten beides! Für deinen Casual Chic Look kombinierst du ein schickes Teil mit etwas simplen. Zum Beispiel paarst du deine Jeans mit hohen Schuhen oder edlem Schmuck. Perfekt eignet sich der Look für Veranstaltungen, die bis tief in die Nacht gehen.

Männer tragen schlichte, schwarze Hosen. Mit einem Anzug ist Er aber overdressed. Frauen tragen beispielsweise Jeans gepaart mit schicken Pumps.

  • Anlass: Date
  • Accessoires: schlichter Schmuck
  • No-Go: Anzug, Abendkleid
  • Synonym: “Smart Casual”, “Denim and Diamonds”

Business Attire:

Mit diesem Outfit hinterlässt du einen seriösen, distinguierten Eindruck. Der Anlass ist zum Beispiel ein wichtiges Bewerbungsgespräch oder ein wichtiges Geschäftsessen. Dein Outfit sollte möglichst simpel und nicht zu auffällig oder sogar aufreizend sein.

Männer tragen neutrale, schlichte Anzüge. Frauen tragen ein ebenfalls schlichtes Etuikleid oder einen Hosenanzug.

  • Anlass: Bewerbungsgespräch, Dinner mit Kollegen
  • Accessoires: keine
  • No-Go: Zu freizügig
  • Synonym: “Office Appropriate”, “Dress Your Best”

Black tie:

Wie der Name schon sagt wird bei diesen Abendveranstaltung (ab 18 Uhr) Schwarz getragen. Bei diesen schicken Events ist der Dresscode klar festgelegt, was nicht gleich bedeuten muss, dass du keinen Handlungsspielraum hast, denn hier kannst du beispielsweise mit verschiedenen Stoffen spielen.

Männer tragen einen Smoking mit explizit schwarzer Fliege. Dazu ein Smokinghemd und wahlweise eine geschlossene Weste. Eine Krawatte ist nicht angebracht. Frauen tragen edle, bodenlange Abendkleider.

  • Anlass: Opernbesuche/Bälle, elegante Einladungen und Empfänge, Hochzeitsdinner, Galas
  • Accessoires: Manschettenknöpfe, auffälliger Schmuck
  • No-Go: Anzughose statt Smokinghose, Krawatte, Clip-On-Ties
  • Synonym: „Cravate Noire“, „kleiner Gesellschaftsanzug“, “Formal”

Cocktail:

Schlichte Eleganz ist hier angesagt! Dabei wird viel persönlicher Entfaltungsfreiraum offen gelassen. Individualität wird mit dezentem Schmuck oder mit der Farbauswahl ausgedrückt. An der Regel “Kleidsaum nicht über Finger” kannst du dich gut orientieren. Deinem Cocktail-Outfit verleihst du besonders durch deine Schuhe Ausdruck.

Männer tragen einen Anzug, die Auswahl der Farbe bleibt ihnen selbst überlassen. Empfohlen wird eine dunkle, schlichte Farbe. Dazu trägt Mann ein helles Hemd. Frauen tragen traditionell ein Cocktailkleid. Aber auch mit einem Hosenanzug ist Sie hier bestens ausgestattet.

  • Anlass: Cocktailbar, Spielkasino, elegantes Geschäftsessen/Dinner
  • Accessoires: Krawatte, dezenter Schmuck
  • No-Go: Minikleid, Muscle Shirt, übertriebenes Make-Up, T-Shirt und Jeans
  • Synonym: “Semiformal”, “After-Five”

Festive:

Endlich eine Gelegenheit deine Statement-Kette auszuführen und dich zu Farbe zu bekennen! Auf diesen Veranstaltungen wird der Spaß-Faktor großgeschrieben. Passend dazu lässt du deiner Kreativität auch bei deinem Outfit freien Lauf und punktest besonders mit viel Bling-Bling und bunten Farben.

Männer tragen beispielsweise einen ausdrucksstarken Anzug aus Samt oder einen klassischen Anzug kombiniert mit einer pfiffigen Krawatte oder Schleife. Frauen tragen auffälligen Schmuck, ganz nach dem Motto “Dress to Impress”.

  • Anlass: private Feier, Holiday-partys
  • Accessoires: Statement-Kette
  • No-Go: Flip-Flops, Bauchfrei, Smoking, Abendkleid
  • Synonym: “Holiday Attire”, “Creative Cocktail”, “Dress to Impress”

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